Der Radar für Führungsemotionen

Unsere Emotionen – als Einzelpersonen, Teams und als gesamtes Unternehmen – spielen eine entscheidende Rolle bei Handlungen und Entscheidungen. Wie die Menschen ihre Arbeit empfinden, wirkt sich direkt auf die Geschwindigkeit der Strategieumsetzung aus. Kurz gesagt: Emotionen wirken als Beschleuniger und Bremsen. Je früher Sie die Emotion (oder das Spektrum an Emotionen) in einer Situation erkennen und identifizieren, desto leichter lässt sich deren Auswirkung auf das Unternehmen steuern.

So wird es verwendet

1 Es erkennen

2 Bewerten die Intensität

3 Damit umgehen

Beginne entweder mit der Grundemotion oder benenne sie genau.


Die sechs Grundemotionen – Freude, Traurigkeit, Ekel, Angst, Wut, Überraschung – befinden sich im inneren Kreis. Beginne hier und bewege dich dann zu den äußeren Kreisen, um die Emotion genauer zu identifizieren.


Wenn du dir sicher genug bist, kannst du direkt zu den äußeren Kreisen übergehen und das Gefühl genau benennen.


Geh noch tiefer – es gibt mehr Gefühle im Leben, als dieses Rad erfassen kann. Vertraue deiner Intuition und nutze dein Urteilsvermögen, um ein Gefühl auszuwählen, das deine Situation widerspiegelt. Lass dich nicht auf die Grenzen dieses Rades beschränken.

Die sechs Kernemotionen weisen unterschiedliche Intensitätsstufen auf.


Nehmen wir zum Beispiel die Angst. Sie reicht von leicht – ängstlich, zögerlich, vorsichtig – über mäßig – unsicher, verängstigt – bis hin zu extremeren Ausprägungen – wie entsetzt.


Verwenden Sie eine einfache Skala (1 bis 10; 1 = mild, 10 = extrem), um sich und Ihrem Team dabei zu helfen, die Intensität der Emotionen einzuschätzen, die Sie gerade empfinden.


Die Einschätzung der Intensität – sowohl positiver als auch negativer Emotionen – erleichtert es, die Ressourcen zu mobilisieren, die für den Umgang mit ihnen erforderlich sind.

Zeit, aktiv zu werden.


Wohin also geht dieses Gefühl? Wie wirkt sich dieses Gefühl auf mich, meine direkten Mitarbeiter und mein Unternehmen aus?


Ich empfehle, sich dem Gefühl zu "stellen" – es anzuerkennen und zu akzeptieren. Diese beiden Schritte erleichtern den Umgang damit. Nichts währt ewig: Wut legt sich, Freude verblasst. Alle Gefühle vergehen.


Die Alternativen – Formen der Verleugnung und Unterdrückung – erschweren es, weiterzumachen. Indem Sie mit dem Gefühl umgehen, meistern Sie schwierige Situationen reibungslos.